Kurz erklärt: IoMT

11.05.2020

Collage zu Turck Duotec blogtronic Beitrag Kurz erklärt IoMT
Das IoMT ermöglicht eine intelligente Medizintechnik, die von leistungsfähigen Halbleitern und miniaturisierten Sensoren profitiert

Das Internet of Things (kurz IoT*) oder das Internet der Dinge ist mittlerweile ein gängiger Begriff. Damit gemeint ist die Vernetzung von Sensoren und intelligenten Geräten mit dem Ziel, nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Menschen zu interagieren.

Das Internet of Medical Things (kurz IoMT) ist die Anwendung des IoT in der Medizintechnik. Hier werden intelligente medizinische Geräte und Anwendungen mit einer Cloud oder mit IT-Systemen der Gesundheitswirtschaft verbunden. Miniaturisierte Sensoren spielen im IoMT eine zentrale Rolle, sie erfassen Gesundheitsdaten von Patienten, zeichnen diese auf und übertragen sie an Auswerteeinheiten. Der Vorteil liegt in der kontinuierlichen und in Echtzeit erfolgenden Erfassung von Vitalparametern. So kann ein Arzt beispielsweise bei der Telemedizin (engl. Remote Patient Monitoring) einen Patienten aus der Ferne überwachen, ohne mit ihm in persönlichen Kontakt zu treten.

Medizintechnik zum Anziehen

Das IoMT ermöglicht außerdem präzisere Diagnosen, unterstützt individuelle, auf den Patienten abgestimmte Therapien und minimiert den Pflegeaufwand. Wearables, smarte, am Körper getragene Medizingeräte, verbessern darüber hinaus die Sicherheit und Lebensqualität von Patienten. Das Gleiche gilt für Smart Clothes. Ein Beispiel für solch eine innovative Entwicklung ist ein SmartBra zur Erkennung von Brustkrebs.

Einen längeren Beitrag zur Medizintechnik und die Bedeutung der Elektronikfertigung gibt es hier auf dem Blog […]

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*Kevin Ashton hat den Begriff zum ersten Mal im Jahr 1999 verwendet. Der britische Ingenieur war maßgeblich an der Erstellung eines internationalen Standards für RFID und andere Sensoren beteiligt.

Bildquelle: Collage unter Verwendung von Bildern von pixaby (Gerd Altmann, StockSnap)